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Die spanische Provinz, wird im Norden durch den Atlantik, genauer durch die Biskaya-Bucht und im Süden von den Picos de Europa abgegrenzt. Vom Atlantik her ziehen sich die Berge bis in das Landesinnere.
Ca. 30 bis 40 KM von der zerklüfteten Steilküste mit den vielen kleinen Sandbuchten entfernt, erreichen die Berge der Picos de Europa eine Höhe bis zu 2800 Metern.
Hierdurch bedingt findet der sportlich ambitionierte Radfahrer enge Täler und viele kurze, steile Anstiege vor.
Auf lange Anstiege braucht aber nicht verzichtet zu werden, wenn man einige der bis über 1500 Meter hohen Pässe erzwingt.
Aber Vorsicht, Steigungen von bis 23,6 % ! (Alto del Angliru - berühmt und berüchtigt von der Vuelta) können vorkommen.
Die Strassen, auch die Nebenstrassen, sind im allgemeinen in einem guten Zustand.
Bis auf wenige Hauptver kehrsadern ist der Fahrzeugverkehr gering und nicht störend.
Die Temperaturen betragen im August an Sonnentagen ca. 28°C bis 32°C, meistens bei geringer Luftfeuchtigkeit.
Häufig ist die Sonne durch Wolken oder Dunst verdeckt, dann betragen die Temperaturen 25°C.
Die Sonne durchdringt den Dunstschleier meistens zwischen 12 und 13 Uhr.
Mit Regen ist zu rechnen, häufig in Form von Nieselregen.
Dieser Regen trägt dazu bei, daß die Küste von Asturien auch Costa Verde, die grüne Küste genannt wird und somit nicht der landläufigen Vorstellung von einem sonnigen und trockenen Spanien entspricht.
Bedingt durch das feuchte Klima ist die Vegetation sehr üppig.
Artenreicher Waldbestand mit Buchen, Eichen, Tannen, Kastanien und vielen Eukalyptushainen wechseln mit landwirtschaftlich genutzten Flächen ab.
Die Viehwirtschaft prägt das Innenland. Nahe der größeren Städte ist die Stahl- und Eisenindustrie sowie der Bergbau prägend.
Asturien verwöhnt mit einer der schönsten europäischen Landschaften.
Im Gegensatz zur eleganten Provinzhauptstadt
Oviedo

..sind die typischen asturianischen Dörfer von einfacher Architektur.
Der Fischfang ist eine weitere wichtige Erwerbsquelle der Asturianos, somit ist Asturien ein Glücksfall für alle Fisch- und Krustentieresser.
Asturien bietet eine reichhaltige Küche und dies für relativ wenig Geld.
Das Landestypische Essen ist die Fabada, ein Bohneneintopf.
Diese mit Sidra (Apfelwein) eingenommen, dazu Dudelsackmusik gespielt mit der Gaita, und man weiß was die Asturianos am lieben.
Mit - da der Zugang kontingentiert - kann man Höhlengemälde aus vorgeschichtlicher Zeit in Altamira besuchen. besichtigen.

Als einzigste spanische Region stand Asturien nie unter dem Einfluß der Araber, deshalb gibt es hier keine Bauwerke von arabischen Einfluß. Der Befreiungskrieg gegen die Araber ging vom asturianischen Covadonga aus; heute ein viel besuchtes Staatsheiligtum.
Als Ausgleich zu den fehlenden arabischen Bauwerken sind sehr gut erhaltene römische Bauwerke, wie Kirchen und Brücken bewundern.
Für Fahrradfahrer ist die Fahrt zu den Seen oberhalb von Covadonga, wegen der sehr steilen Anstiege, eine sportliche Herausforderung. Leider wird das Vergnügen vom vielen Ausflugsverkehr und von Fahrern, die auf der schmalen steilen Strasse überfordert sind, getrübt.
Trotz aller Schönheit ist Asturien bislang weitgehend vom internationalen Tourismus verschont geblieben, wenn auch Bemühungen dies zu ändern unverkennbar sind. So werden aller Orts Rutas oder Sendas eingerichtet die durch die reizvolle Landschaften führen. Häufig findet man auf ihren Wegen Bauten aus vorromanischer Zeit.
Während die Rutas mehr auf den Wanderer ausgerichtet sind -aber nicht unbedingt sein müssen- sind die Sendas auch mit dem Rad zu befahren.
Die wichtigsten Sendas im Bereich von Oviedo sind die
> Senda del Oso,
> die Senda Verde
und die Sendas Costeras.
Letztere führen unzusammenhängend entlang der Küste.
Die Sendas sind wenig anstrengend und führen durch schöne Gegenden führen. Neben den Europäischen Bergen bieten die Gegenden von Quiros und Riosa auch dem ambitionierten Wanderer und Radfahrer eine Vielzahl von Möglichkeiten ihre Vorlieben in einer -fast- unberührten Natur auszuleben.

Für Pilgereisende nach Santiago de Compostela führen zwei Wege durch Asturien. Neben dem Camino del Norte, der unmittelbar an der Küstenlinie verläuft, führt der Camino Primitivo von Oviedo durch das Landesinnere nach Santiago. Der Camino Primitivo ist nachweislich der älteste Weg der Jakobspilger.
Neben meiner Bildergallerie auf der rechten Seite empfehle ich noch die Ansicht der nachfolgenden Dokumente.

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