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Die spanische Provinz liegt am Atlantik, genauer an der Biskaya-Bucht. Das Kantabrische Gebirge (Cordillera Cantábrica) mit den Picos de Europa bildet die südliche Grenze des Prinzentums zu Kastillen-Leon. Vom Atlantik her ziehen sich die Berge bis in das Landesinnere.
Ca. 30 bis 40 KM von der zerklüfteten Steilküste mit den vielen kleinen Sandbuchten entfernt erreichen die Berge der Picos de Europa fast eine Höhe von 2700 Metern.
Bedingt durch die Nähe der Berge zur Küste findet der sportlich ambitionierte Radfahrer enge Täler mit vielen kurzen, steilen Anstiege bis zu 24 % vor.
Lange Anstiege bieten die Pässe die bis zu einer Höhe von 1500 Meter führen.

Die Strassen, auch die Nebenstrassen, sind im allgemeinen in einem guten Zustand.
Bis auf wenige Hauptverkehrsadern ist der Fahrzeugverkehr gering und nicht störend.
Die Temperaturen betragen im August an Sonnentagen ca. 28°C bis 32°C.
Häufig ist die Sonne durch Wolken oder Dunst verdeckt, dann betragen die Temperaturen ca. 25°C.
Die Sonne durchdringt den Dunstschleier meistens zwischen 12 und 13 Uhr.
Mit Regen ist zu rechnen, meist als Nieselregen.
Dieser Regen trägt dazu bei, daß die Küste von Asturien Costa Verde, die grüne Küste genannt wird und somit nicht der geläufigen Vorstellung von einem sonnigen und trockenem Spanien entspricht.
Bedingt durch das feuchte Klima ist die Vegetation sehr üppig.
Artenreicher Waldbestand mit Buchen, Eichen, Tannen, Kastanien und vielen Eukalyptushainen wechseln mit landwirtschaftlich genutzten Flächen ab.
Die Viehwirtschaft prägt das Innenland. Nahe der größeren Städte ist die Stahl- und Eisenindustrie sowie der Bergbau prägend.
Asturien verwöhnt mit eine der schönsten europäischen Landschaften.
Im Gegensatz zur eleganten Provinzhauptstadt
Oviedo

..sind die typischen asturianischen Dörfer von einfacher Architektur.
Der Fischfang ist eine wichtige Erwerbsquelle Asturiens. Asturien ist ein Glücksfall für alle Fisch- und Krustentieresser.
Das landestypische Essen ist die Fabada, ein Bohneneintopf.
Diese mit Sidra (Apfelwein) eingenommen dazu Musik gespielt auf der Gaita, eine Art Dudelsack, und man weiß was die Asturianer leben.

Asturien stand als einzigste spanische Region nie unter dem Einfluß der Araber, deshalb gibt es hier keine Bauwerke mit arabischen Einfluß. Der Befreiungskrieg gegen die Araber ging vom asturianischen Covadonga aus; heute ein viel besuchtes Heiligtum.
Als Ausgleich zu den fehlenden arabischen Bauwerken sind sehr gut erhaltene römische Bauwerke wie Kirchen und Brücken zu bewundern.
Für Fahrradfahrer ist die Fahrt zu den Seen oberhalb von Covadonga, wegen der sehr steilen Anstiege, eine sportliche Herausforderung.
Leider wird das Vergnügen vom Ausflugsverkehr und von Autofahrern die auf der schmalen steilen Strasse überfordert sind getrübt.
Trotz aller Schönheit ist Asturien bislang weitgehend vom internationalen Tourismus verschont geblieben, wenn auch Bemühungen dies zu ändern unverkennbar sind.
So fliegt neuerdings der Billigfliger Volotea von München aus drei Mal pro woche Asturien an.
Auch werden aller Orts Rutas oder Sendas (Wander-/ Radwege) eingerichtet die durch die reizvolle Landschaften führen. Häufig findet man auf ihren Wegen Bauten aus vorromanischer Zeit.
Die Sendas sind wenig anstrengend und führen durch schöne Gegenden.
Neben den Europäischen Bergen bieten die Gegenden von Quiros und Riosa auch dem ambitionierten Wanderer und Radfahrer eine Vielzahl von Möglichkeiten ihre Vorlieben in einer -fast- unberührten Natur auszuleben.

Für Pilgereisende nach Santiago de Compostela führen zwei Wege durch Asturien. Neben dem Camino del Norte, der unmittelbar an der Küste verläuft, führt der Camino Primitivo von Oviedo durch das Landesinnere nach Santiago. Der Camino Primitivo ist nachweislich der älteste Weg der Jakobspilger.
Außer meiner Bildergallerie auf der rechten Seite empfehle ich noch die Ansicht der Dokumente auf der nachfolgenden Seite.

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