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zu den Fahradconputer iGS50E und iGS618

iGS50E
Nachdem bei meinem betagter Ciclo CM414 Altimeter der Lenkradhalter seine Funktion verweigerte, habe ich mit dem iGS50 eine vermeintliche Alternative gefunden.
Das iGS50 macht eine robusten Eindruck, aber das war es auch schon.
So beschlägt das Schutzglas des Displays bei hoher Luftfeuchtigkeit von innen.
Nachteiliger ist, wenn das Rad mit einem Speedsensor ausgestattet ist, sich das iGS50E nur durch jeweiliges Anpassen des Radumfangs in den Einstellungen mit verschiedenen Rädern nutzen lässt. Ohne Speedsensoren wird die Geschwindigkeit sowie die gefahrene Strecke bei günstigen Verhältnissen ausreichend genau per GPS ermittelt. Hierbei ist es egal mit welchem Rad man unterwegs ist. Bei schlechtem GPS-Empfang, z. Bsp. im Wald, sind die angezeigten Werte sehr ungenau. Im Gegensatz zum iGS618 besitzt dieses Gerät nur ein Displayfenster. Die Inhalte in diesem Fenster sind nicht frei konfigurierbar. Eine Trackverfolgung (Navigation) ist mit dem iGS50 nicht möglich. Auf Grund der spartanischen Ausstattung ist das iGS50E nur bedingt eine Empfehlung. Ein billigerer Fahrradcomputer und Trackaufzeichnung per Smarphone tut es auch.
Deutsche Bedienanleitung ist
hier erhältlich.
Link zu den FAQ von iGPSport hier

iGS618
Einem Sonderangebot von 88€, bei einer Lieferzeit von ca. sechs Wochen, für einen Fahrradcomputer mit Navigation, konnte ich nicht widerstehen.
Auch bei diesem robusten Gerät beschlägt das Displayglas leicht von innen.
Vorab, der Computer lässt sich für mehrere Räder, welche mit Speedsensoren ausgestattet sind, nutzen.
Ein Vergleich der Werte Geschwindigkeit (zieht geringfügig nach) , gefahrene Strecke (zeigt bei 60 Km 200-300 Meter mehr an) und Steigung (ziemlich genau) mit dem Ciclo CM414 Altimeter ergaben nur geringe Differenzen die zum Teil durch die von mir genutzten „low cost“ Sensoren zu erklären sind.
Die Werte für Steigungen werden bereits auf kurzer Distanz angezeigt.
Ein kleiner Nachteil, die barometrische Höhenmessung kann nicht mit der GPS Höhe nivelliert werden. Das heißt, es wird nur der +/- Höhenunterschied vom Standort, an dem das Gerät eingeschaltet wurde, angezeigt und, wenn aktiviert, grafisch dargestellt.
Die Inhalte von verschiedenen Displayfenster können frei festgelegt werden und ist, je nach Menge der Informationen, in dem jeweiligen Fenster, gut bis sehr gut abzulesen.
Da der Empfang des GPS-Signals nicht ausgeschaltet werden kann, werden grundsätzlich die Tracks aufgezeichnet und als FIT-Datei gespeichert. Diese können per Bluetooth oder Kabel von PC oder Smartphone-App auf die iGPSport Cloud übertragen werden. Die hier bereitgestellten grafischen Auswertungen über die Touren genügen den meisten Anforderungen.
Ein Wermutstropfen ist das beiliegende Manual, dieses ist nur in spanisch und englisch und ist zudem nicht ausführlich, aber immerhin verständlich.
Auf der Webseite von iGPSport werden ausführlich FAQ‘s angeboten.
Karten für den iGS618 können hier geladen werden Wer keine Karte will, muss auf die bunten Kurven- und Kreuzungskennzeichnungen bei der Trackverfolung verzichten, hat dafür aber den Vorteil, dass das Gerät nicht bei jeder halbwegs scharfen Kurve am piepsen ist, nur weil es meint, dies sei eine gravierende Richtungsänderung.
Karten und Tracks sind nordweisend orientiert.
Für 88 Euro und auch für ein paar Euros mehr, eine klare Empfehlung.
Bedienanleitung (englisch) ist hier erhältlich.
Link zu den FAQ von iGPSport hier .