26. März 2015

Wiedersehen mit Lilo und den Bienen.

Heute morgen habe ich mich meinem einzig noch verbliebenen Bienenvolk widmen wollen.
Ein Bienenvolk welches im letzten Jahr ca. 45 Kilogramm Honig produziert hat.
Meine Arbeit war mit der Herausnahme der mit Honig gefüllten Mittelwände, welche ich für die Winterkost belassen habe, und der Beseitigung der toten Bienen fürs Erste getan.
Eine Krankheit hat alle Bienen getötet.

Am Morgen bereits sind wir zu Miguel gegangen um unsere Lilo abzuholen. Lilo hat uns sofort erkannt, sie tanzte wie Rumpelstilzchen von einem auf das andere Bein. Sie ist in der Zeit im Käfig viel anhänglicher geworden.
Wieder bei unserem Haus hat sie sofort alles erkannt und für sich wieder in Beschlag genommen. In so einem kleinen Kopf passt doch allerhand rein.

Miguel hat uns ein älteres Huhn als Kameradin für Lilo geschenkt. Wie immer haben wir auch für sie einen außergewöhnlich schöneP1030109_kln Namen gewählt, sie heißt Lola. Lola ist wunderschön. Leider verzeichnet das nebenstehend Bild sehr stark. Lola fahler Kamm wird von einem haarlosen Bereich, man darf auch Glatze dazu sagen, umfaßt. Ihr Federkleid sieht aus wie Maria Paz Haare nach 10 kammfreien Jahren. Der vegane Korpus steht auf zwei x-förmigen Beinchen. Gekrönt wird die monalisische Schönheit von dreieinhalb völlig zerzausten Schwanzfedern.
Obwohl Lola noch nie einen Grashalm, Wurm, Schnecke, Himmel und ein mit Stroh ausgefülltes Nest gesehen hat, hat sie sich unter Anleitung von Lilo schnell an ihre neuen Umgebung gewöhnt. Lilo und Lola verstehen sich prächtig. Früher suchte Lilo immer sehr spät ihr Nest zum Schlafen auf, jetzt sehr früh um so ihr Besitzrecht gegenüber Lola zu verteidigen. Da Lola dieses anerkennt legt sie ihre Eier irgendwo ab und Maria Paz hätte dauerhaft Ostern, wenn ich nicht ein zweites Nest gebaut hätte.