14. Dezember 2014

Museumsbesuche

Brandhorst9Brandhorst_1Heute haben Maria Paz und ich auf Kultur gemacht. Maria Paz meinte ich hätte es nötig, zumal der Eintritt an Sonntagen nur ein Euro pro Museum kostet.
So besuchten wir als erstes das neue Brandhorstmuseum für moderne und zeitgenössische ähh Kunst.
Ziemlich zu Anfang der Ausstellung wurde einem plastisch, mit drei überdimensionierten Haufen Scheiße, vor Augen geführt was hier zu erwarten ist.
Ich werde das Gefühl nicht los, dass hier sogenannte Künstler die Welt verscheissern wollen.
Das Gekleckse als Kunst zu bezeichnen, dann bitte schön auch das Bild eines fünf jährigen Kindes.

Nach diesem „Kunstgenuss“ ging es nur ein Paar Schritte weiter in die Pinakothek der Moderne.
Hier werden Bilder und Alltagsgegenstände des 20-zigsten und 21-zigsten Jahrhunderts, also somit auch zeitgenössische Kunst, gezeigt.
Der Museumsbau ist schon beeindruckend. Hell und geräumig.
Parterre und Tiefgeschoss sind so was wie das deutsche Museum. Hier werden Fahrzeuge, Möbel, Computer und Küchenutensilien gezeigt. Wobei hier keinen Wert auf die Technik gelegt wird sonder auf das Design bzw. dessen Veränderung über die Jahrzehnte.

Im zweiten O.G dann die Bilder Gallerie. Schon ein rascher laienhafter Blick genügt um zu erkennen, dass hier Bilder von Künstlern ausgestellt sind, die ausnahmslos ihr Kunsthandwerk in höchster Perfektion verstanden.
Namhaften Künstler wie Andy Warhol, Henri Matisse, Salvador Dalí, Pablo Picasso, Emil Nolde, Wassily Kandinsky, Franz Marc, Paul Klee um nur einige zu nennen, sind mit mindestens einem Exponat vertreten.
Der Rundgang durch die Ausstellung ist vom feinsten und man sollte sich mehr Zeit lassen als wir, denn der Hunger trieb uns um 14:00 Uhr aus diesen Hallen.

Uns Beide einigte der Heißhunger auf eine Bratwurst, genossen auf einem Weihnachtsmarkt. So sind wir erst zum Wittelsbacher Platz dann zur Residenz gegangen. Vor lauter Menschen war uns der Blick auf die Weihnachtsmärkte und erst recht auf die Würstlbuden versperrt.
Mit der U-Bahn schnell zum moosacher Martinsplatz. Hier konnten wir in einer weihnachtlichen Idylle ohne Stress unsere 0,5 Meter lange Bratwurst verdrücken.

Ein Gedanke zu „14. Dezember 2014

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