11. September 2018

Vor verschlossenen Türen

Der Kurzaufenthalt von Maria Paz und mir in München war nun zu Ende. Pünktlich und ruhig war der Rückflug nach Asturien.
Auf dem Flughafen eigenen Parkplatz wartete bereits unser toller Peugeot 1007. Hingerissen von dem Service nicht mit dem Bus und dem Taxi fahren zu müssen, fuhren wir geschwind, fröhlich und glücklich über die Autobahn in Richtung unserer spanischen Heimat.
Kurz vor unserem Ziel sind wir noch zu einem Supermarkt abgebogen um Proviant für die nächsten Tage zu besorgen.
Aber was war das? Nach dem Einkaufen wollte ich den fantastischen Peugeot 1007 starten, aber außer eine Menge von leuchtenden Leuchten tat sich wenig, eigentlich tat sich fast gar nichts. 
Also mit dem Taxi – das wir ursprünglich sparen wollten – die restlichen Kilometer nach Hause.
Am nächsten Tag fuhr ich mit dem Radl zum Auto. Was für eine Überraschung!!!
Jetzt ging überhaupt nichts.
Keine leuchtenden Leuchten mehr und auch die elektrischen Schiebetüren noch die Heckklappe, mit dem dieser famose Peugeot 1007 ausgestattet ist, konnten mechanisch, geschweige elektrisch geöffnet werden.
Ich wurde von meiner eigenen Edelkarosse ausgesperrt.
Also den Abschleppdienst angerufen. Ihm gesagt, es handelt sich um einen tollen Peugeot 1007 mit automatischen Getriebe, angezogener Handbremse und die Türen lassen sich nicht öffnen.
Der Abschleppdienstmeister dachte wohl bei sich: „ der loco alemann hat von Autos keine Ahnung“, so kam er mit einem stink normalen Abschleppwagen. Bis auch er einsah, der Peugeot 1007 braucht eine spezielle Behandlung und rief einen Kollegen mit entsprechendem Equipment zur Hilfe. Was das koooostet!
Mit dem 1007 in der Peugeot-Werkstatt angekommen, wegen den nicht öffnenden Türen, nur ratlose Gesichter und das bis heute.