28. Oktober 2020

Bergtour Peña Mea

Nachdem mich die letzten Tour nervlich am Rand eines Zusammenbruchs gebracht hat – ich blieb mit meinem Rucksack oder mit den Kordeln meiner Regenjacke an jedem zweiten Baum, Strauch oder Busch hängen, sodass ich nach 9 langen KM die Tour abbrechen musste -, habe ich dieses mal eine ausgeschilderte Deppentour ausgesucht. Über knapp vier Kilometer, waren die Wege und Pfade so breit, dass kein Baum es wagt mir in die Nähe zu kommen. Die einzige Herausforderung auf dem Weg war, den Fladen des beginnenden Almabtriebs aus dem Weg zu gehen. Der letzte Kilometer zum Ziel war dann einem Hochgebirge entsprechend Steil und steinig.
Oben auf 1560 Meter angekommen konnte ich in das riesige Ochsenauge (Peña Mea) schauen.
Nach eine kurzen Pause, die gerade mal für drei Müsliriegel reichte habe ich mich wieder auf den Rückweg gemacht, ob der Steilheit erst mit zittrigen Haxen, dann aber doch mit großer Sicherheit.
Nach drei Stunden und knapp 10 KM erreichte ich wieder mein Auto.