15. Juni 2014

Lili

wegen der Maden im und am Hintern von unserer Lili, haben wir ihr an diesem Ort die Federn nach pavianart geschnitten und hunderte von Fliegenmaden entfernt. Hoffentlich hat dies den gewünschten Erfog sonst muss (der Schlächter) Miguel ran…

Wie kam es dazu?
Lili, wie auch Reli und, nach ihrem Weggang in die ewigen Jagdgründe, später auch Lilo wurden von uns mit dem Trockenfutter von Sultan gefüttet. Das trockene Trockenfutter war für unsere Lieben so was wie für uns Menchen Cracker, man kann nicht aufhören zu knabbern bis die Schale leer ist.
Lili bekam einen wunderschönen prallen Hintern mit festen dicken Schenkeln. So schön, Michel Angelo hätte es nicht besser darstellen können, wenn er Hühner gemalt hätte. Leider hat Lili dadurch ihre schon immer bescheidenen Fähigkeit zum fliegen verloren. So musste ich Treppen bauen damit sie in ihr Schlafgemach kam, wenn ich oder Maria Paz sie nicht dahin ein oder da hinaus heben wollten. Das Laufen ähndelte mehr ein Watscheln einer Ente und schon nach rund drei Metern bekam sie Schnappatmung.
Aus welchen Gründen auch immer zog sich Lili einen permanenten Durchfall zu. Die Schittreste haben sich an ihrem schönen Federkleid am Hintern verortet. Das Entfernen der verkrusteten Federn haben wir wohl nicht sehr professionell gemacht. Auch war die Leidensfähigkeit von Lili noch nicht so weit fortgeschritten, dass sie die Prozedur klaglos angenommen hätte.
Durch die an der Haut reibenden Verkrustungen haben sich blutende Wunden gebildet. Der verschmutzte Hintern war ein gefundenes Fressen für Fliegen und die Wunden und der After (Koake) für ihre Nachkommenschaft, den Maden.
Den Durchfall haben wir mit Humanmedizin, Kohle und Reiswasser stark eindämmen können. Mit Scheere, Kraft (zum Ausdrücken der Maden aus Haut und Kloake ) und Flohspray von Sultan haben wir den Maden den Garaus gemacht.

Ein Gedanke zu „15. Juni 2014

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