2017

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Ariana wünscht in Vertretung von Oma und Opa allen ein schönes Weihnachtsfest und natürlich an e gudde Rutsch an neit Joer 2018.
(Lëtzebuergesch = eine von drei Landes-/Amtssprachen von Luxemburg)

 

Jahresrückblick 2017

Das vergangene Jahr hatte nur wenige Höhepunkte für uns, dafür gab es auch keine Tiefen.
Wobei das mit den Tiefen nicht ganz richtig ist. Es gab welche und was für welche.
Eine Rotte Wildschweine haben uns ungefragt zwei Felder umgegraben. Wenn die das wenigstens deutschmäßig ordentlich gemacht hätten, aber das ist wohl zu viel verlangt von spanischen Wildsäuen.
Die Felder sehen teilweise aus, als ob ein Dutzend Planierraupen Rock and Roll getanzt hätten“.

Unser Traum, mehr meiner als Maria Paz ihrer, war die Renovierung des Tendejon (Scheune), dafür war Sparen angesagt. So habe ich selbstlos auf das Auto fahren verzichtet und bin wieder einmal weit, weit mehr als 3000 KM mit dem Fahrrad, mit ohne Hilfsmotor, die Berg auffi gefahren.

Nachdem wir solange unsere Groschen gezählt hatten bis es passte, konnten wir Anfang des Sommers unsere Scheune und die Garage renovieren. Auch diese sind, wie das Haus, perfekt von Baumeistro Alfonso hergerichtet worden.
Einen Wermutstropfen gibt es allerdings für mich, es wurde sehr viel Holz verarbeitet.
Jetzt muss ich jeden Frühjahr den Pinsel schwingen um das Holz vor dem Verfaulen zu schützen.
– Ich hab ja sonst nichts zu tun -.
Ach waren das noch Zeiten, als man sich wegen dem Dreck, der vielen Mäuse, Spinnennetze und sonstigem fiesen Getier nicht in die Scheune traute. War nicht schön, machte aber auch keine Arbeit.

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vorher/ nachher

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vorher/ nachher

Außerdem waren die Spinnennetze die besten Fallen für Mücken und Fliegen. Jetzt hilft nur Gift aus der Spraydose gegen diese Quälgeister.

Nun ist die Scheune mit ihren drei Räumen hell, wohnlich und leer.
Sicher wird es nur eine geraume Zeit dauern, dann wird Maria Paz auch diese Räume mit jede Menge Krimskrams gefüllt haben.

Durch den Abriss der alten, verfaulten Dach- und Deckenhölzer wurde den Holzwürmern und Spinnen der Lebensraum geraubt, dafür haben wir für die kommenden 60 Jahre genügend Brennholz.
Dumm nur, damit das Holz in unserem Kamin und in den Küchenofen passt, muss ich alles in handliche Stücke sägen und hacken.
– Ich hab ja sonst nichts zu tun -.
Wobei, es gibt (fast) nichts schöneres als ein mit Holz befeuerter Ofen.

Da des Rentners Portemonnaies nicht mehr hergab, gab es dieses Jahr so gut wie keine Urlaubsreise.
Mit Freunden habe ich eine sehr schöne fünftägige Radtour an der Tauber und dem Main entlang gemacht.
Maria Paz durfte in Luxemburg 14 Tage lang auf Ariana aufpassen. Für mich war die Zeit wie Urlaub. Auch deshalb, weil Maria Paz für mich vorgekocht hat, und kochen kann sie bekanntlich.
Auch haben wir für einige Tage Adrian in Graz besucht. Jetzt wohnt Adrian mit seine Ade in Wien.
Und Söhnchen Christian? Den haben wir rekordverdächtige zwei Mal in diesem Jahr gesehen. Einmal bei einer sehr beeindruckenden Festrede zum 50. Geburtstag seines Gymnasiums und einmal im BR-Fernsehen. Dicker ist er geworden; liegt wohl an den – Vorsicht Ironie – „fetten“ Preisgeldern für guten Journalismus die er mal wieder eingeheimst hat.

Viel Freude haben wir mit unsere Ariana. Sie ist unser Sonnenschein. Immer gut gelaunt, lustig und sehr mitteilungsbedürftig – hat sie von der Oma geerbt-.
Da sie uns oft sowohl in München wie auch in Spanien besucht und wir zudem täglich mit Fotos und Videos per WhatsApp versorgt werden, sind wir immer ganz nah bei ihr.
Was mich riesig ärgert, Oma sagt sie, Opa aber nicht.