Tour 7
Caranga de Abajo- Puerto Ventana- Barrrios de Luna- Puerto Payares-
Pola de Lena (Caranga de Abajo)


130 KM. 2150 HM (160 KM, 3100 HM).
Anspruchsvolle Tour vom grünen und kalten? Asturien in das karge und warme Castillien-Leon.
Landschaftlich sehr wechselhaft und reizvoll.

Vor Antritt der Tour sollte man sich im klaren sein, wie weit die Tour gehen soll.
Sie kann:
1. von Trubia über die Puertos Ventana und Payares bis noch Pola de Lena führen, mit dem Vorteil einer Bahn- bzw. der besseren Strassenanbindung von Pola zurück nach Trubia.
2. Als Rundcourse Caranga de Abajo, Puertos Ventana und Payares, Pola de Lena und zurück nach Caranga de Abajo.
Diese Tour eignet sich nur für gut trainierte Fahrer.

Erfolgt der Einstieg in dieTour in Trubia so geht die Fahrt entlang der Senda de Oso (siehe Tourvorschlag 3) bis
nach Caranga de Abajo, im anderem Fall fährt man mit dem Auto bis nach Caranga.
Hier beginnt der Anstieg zum Puerto de Ventana bis auf 1870 Metern.
Die Steigungen sind mit ca 6%, in Ausnahmen 9%, mäßig.
Allerdings geht die Länge der Steigung in die Beine.
Die Abfahrt vom Puerto auf castillianischer Seite führt bis auf ca 1100 Metern und erfolgt auf einer Straße in mäßiger Qualität.
Auf einer guten Strasse wird der Beschilderung "Leon" bis zum Barrios de Luna gefolgt.
Wir folgen dem Ufer, unterqueren eine Autobahnbrücke, bis zur einer Abzweigung mit einer Beschilderung nach Villamanin.
Dieser Strasse, deren Beschaffenheit an einem Waschbrett und/oder an ein Flickerlteppich erinnert, folgen wir.

Die wenigen Augenblicke die es ermöglichen die Augen von der Strasse auf die Umgebung mit den Bergen und Feldern zu richten, entschädigen für die Tortur der Straße.
Um es klar auszudrücken, es lohnt sich -auch mit dem Rennrad- diese Straße zu fahren, eine Alternative gibt es auch nicht.
Nur für Mountainbiker bietet sich eine Alternative vom Puerto Ventana über Pinos den Puerto de ? in Richtung Campomanes an.
Diese in den Karten ausgewiesene Strasse ist eine längere Geröllpiste und nur mit Allradfahrzeugen zu
befahren.

Mit einigen auf und ab's ist Villamanin erreicht.
Hier folgen wir der N630 in Richtung Puerto Pajares. Diese Straße ist sehr gut ausgebaut.
Das Verkehrsaufkommen ist erträglich.
Ein guter und sauberer Seitenstreifen ermöglicht eine sichere Distanz zu dem Verkehr, der, bei Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung, mit 100 an einem vorbei rauscht.
Vorsicht vor der Sogwirkung von LKW, an den wenigen Engstellen.
Eine geringe Steigung führt zum Pajares rauf, wobei der hier anzutreffende Wind zu schaffen macht.
Ist der Pajares erreicht erhält man den der Lohn der Mühen.
Über 12 KM geht es auf der gut ausgebauten Strasse mit Gefällen bis 12 % nach unten.
Auch hier ist der Verkehr mäßig, die LKW stellen kein Hindernis dar, weil langsam, und die Kurven sind weit ausgebaut.
Der Auslauf des Pajares zieht sich bis Campomanes hin.
Von Campumanes geht es weiter über Vega del Rei nach Pola de Lena.
Leider kann ich keine Beschreibung des Weges von Campomanes nach Vega del Rei geben, denn ich habe
mich in Campomanes verfahren.
Ich denke, wenn man Campomanes ankommt muß man sich möglichst links halten um so auf die AS-242 zu gelangen, sonst landet, wie ich, auf auf die Autobahn.
Angekommen in Pola de Lena läßt man sich mit dem PKW abholen oder benutzt den Tren nach Trubia oder man macht sich in Richtung Quirós/ Proaza auf dem Weg über den Berg (900 HM bis zu 10% Steigung) nach dem
30 KM entfernten Carangas auf.
Die Beschaffenheit der Strassen ist noch ausreichend.
Bei der Abfahrt auf größere Frostaufbrüche achten.

Das dieser Beschreibung hinterlegte Höhenprofil beinhaltet nicht diesen Anstieg.
Der Berg ist aber im Routenvorschlag 6 im Streckenabschnitt Santa Marina- Pola de Lena beschrieben,
allerdings wird er hier in Gegenrichtung befahren.

Tip: Jede Gelegenheit zum Auffüllen der Trinkflaschen (mindestens 2) nutzen.

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