Viele verschiedene Jakobswege führen nach Santiago de Compostela. Vier dieser Jakobswege habe ich mit dem Rad befahren. Meine Eindrücke und Einschätzungen habe ich nachfolgend beschrieben.

Der klassische Jakobsweg mit dem Ausgangspunkt in den Pyrenäen ist geprägt von Geschichte, Kultur und Kunst führt durch die unterschiedlichsten Vegetationen. Die Gesamtheit der Eindrücke ist die Basis einer intensiven inneren Einkehr.
In den letzten Jahren wird dieser Weg von den Pilgern immer mehr frequentiert.

Camino Frances (2001)
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Wer einsam seinen Pilgergang auf einem Jakobsweg machen möchte ist auf dem Camino Real richtig. Allerdings bietet dieser Weg wenig von dem was der Camino Frances im Überfluss bietet. Bei den gegeben Voraussetzungen, wie zum Beispiel geschlossene Kirchen, keine oder nur wenige Mitpilger, kommt  - zumindest bei mir - keine rechte "Pilgerstimmung" auf.
Camino Real de Madrid
(2005)
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In den letzten Jahren wird der Camino del Norte bei den Jakobs-Pilgern immer beliebter. Führt der Weg doch nahe der Küste durch ausgedehnte Waldgebiete, in denen man sich zum Teil wie in einem Urwald versetzt fühlt. Der Camino del Norte ist sicher eine empfehlenswerte Alternative zum französischen Jakobsweg. Leider sind auch hier die Kirchen geschlossen.
Camino del Norte
(2006)
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Der wohl schönste aber auch in Teilbereichen der anstrengendste Pilgerweg ist der
Camino Primitivo.
Er führt von Oviedo über 340 KM nach Santiago de Compostela.
In Melide (Palas de Rei) führt dieser auf dem Camino Frances.
Ab hier ist es mit der Ruhe und Besinnlichkeit aus.
Es ist mittlerweile so schlimm geworden, dass dies meine letzte Pilgertour nach Santiago de Compostela war.
Camino Primitivo (2010)

Packliste


Weiterführende Informationen zu den Jakobswegen:

Pero Negro

EuroVia

www.jakobus-info.de

www.pilgern.ch

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